SÜDEN – 1. Tempelhofer Kunstfilmfestival
Moving Image Sculpture #3
Der Titel ist eine Himmelsrichtung, eine Sehnsucht und eine Haltung. SÜDEN versammelt künstlerische Positionen, die Wachstum, Schuld, Fürsorge und kollektive Erneuerung befragen - aus Perspektiven, die lineare Vorstellungen von Zeit und Fortschritt auflösen. Eine buddhistische Fabel über eine getötete Ameise und kosmische Schuld. Die Zerstörung Guayaquils, die mit heutiger Protestkultur verschmilzt. Gerettete Pflanzen, die durch Großstadtverkehr transportiert werden. Zucchini als Zeitbild. Nächtliche Einsamkeit als zeitloser Zustand. Und fünf Tage alemannischer Fasnacht, in denen Anarchie kurz die Herrschaft übernimmt. Dokumentarisches und Poetisches, Ritual und Alltag, Pflanzliches und Menschliches. Die Filme laufen im Loop in einer mobilen skulpturalen Display-Struktur im öffentlichen Raum Tempelhofs. Körperlich erfahrbar, überraschend und kommunikativ.
Mit Videoarbeiten von Moe Myat May Zarchi, Francisco Baquerizo Racines, Olaf Bastigkeit, Jana Schulz, Adrien Missika, Elisa Jule Braun, Gelitin und BCCA system.
Kuratiert von Moritz Frei & Marian Luft.
4. Juni 2026, 11–19 Uhr, Tempelhof.

YES AI CAN FESTIVAL
Das YES AI CAN FESTIVAL brachte Digitale Kunst und KI in die Nikolaikirche Rostock – das erste Festival dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Vier Tage lang wurde die Kirche zum Labor für digitale Gegenwart: Installationen, Performances, Talks und Partys machten KI nicht nur als Technik, sondern als Frage an uns alle erlebbar. Rund 2.000 Besucher:innen – jung und alt – kamen bei freiem Eintritt. Sie staunten, stritten, feierten und diskutierten, was Denken, Schöpfen und Urteilen heute noch heißt.
7.–10. Mai 2026, Rostock, Nikolaikirche
Mit Anaïs Goupy, Andreas Hachulla, Anne Hoffmann und Moritz Frei, Apex Anima & FRZNTE, Aslı Dinç, Clair Bötschi, dzennifer, Felix Leon Westner, Kristóf Lázár, Laura Schöning, Lucie Freynhagen, Nicole, Odete and Salvador Marino, Peter Moosgaard, Portrait XO, Quadrature, Robert B. Lisek, Robert Seidel, Robert Tilbury, Sofian Biazzi, Stefan Hurtig, Stupitzky / Förster, Tobi Keck, tremoniacs.xyz, Yu Li FEYU.
Idee & Künstlerische Leitung: Christoph Martin Schmidt
Kurator: Marian Luft
Produktionsleitung: Wiebke Wesselmann / Ymusic GmbH
Creative Direction: Michael Thiele / die Transformer
Kunstvermittlung: Mirjam Elburn
Video-Dokumentation: Jean-Pierre Meyer-Gehrke
Begleitprogramm DIZ – Part of Unisphere: Michaela Dyck

MINIMALE REVOLTE– 1. Charlottenburger Kunstfilmfestival
Moving Image Sculpture #1Mit dem ersten Charlottenburger Kunstfilmfestival rufen die Künstler und Kuratoren Moritz Frei und Marian Luft zur MINIMALEN REVOLTE auf – einem dezentralen und performativen Ausstellungsformat im öffentlichen Raum.
An nur einem Tag bewegt sich das mobile Display durch vier Orte im Berliner Bezirk Charlottenburg und macht internationale zeitgenössische Filmkunst dort sichtbar, wo wir sie nicht erwarten.
Gezeigt werden filmische Arbeiten von internationalen Künstler:innen, die sich mit sozialen, politischen und kulturellen Spannungen unserer Gegenwart auseinandersetzen. Thematisch kreisen die Filme um Fragen von Identität, Gender, Alter, Repräsentation, Macht, Protest und digitaler Sichtbarkeit und befragen gesellschaftliche Wahrnehmung und die Mechanismen des Sichtbaren.
MINIMALE REVOLTE versteht sich als bewusst niedrigschwelliges Format – jenseits fester institutioneller Rahmen und zeigt künstlerische Filme im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Sichtbarkeit und intimer Betrachtung. Die Zuschauer:innen sind eingeladen, im Vorbeigehen zu verweilen, in die Bilder einzutauchen oder sich irritieren und inspirieren zu lassen.
Die Filme werden in einem skulptural improvisierten Display präsentiert. Die Ausstellung ist gleichzeitig Skulptur, Protestwagen und künstlerisches Experiment.
Mit Videoarbeiten von Lorna Mills, Bjørn Melhus, Sophia Süßmilch, Barış Çavuşoğlu, Iván Argote, Hansol Kim, Andrew Birk, Peng Li, Aram Bartholl und Josefin Arnell & Helen Anna Flanagan.
Kuratiert von Moritz Frei & Marian Luft.
20. September 2025, 11–19 Uhr, Tempelhof.

Schnitzel Pavillion
Operating under the motto ‘Bad Art Well Made’, the KOTZ collective invites audiences to question the very essence of art in the face of commercialisation. Reflecting on the purpose of aesthetics in an era of overwhelming abundance, Schnitzel Pavillon is an unfiltered celebration of creativity and community, a unique space for people who want to savour art with a delicious twist. KOTZ invites you to become a valued artist and creator and delve into the world of deep-fried meme art – literally. Come carve your own artwork from a variety of vegetables and eat it, too! Here, there is no right or wrong, good or bad, pretty or ugly. Immerse yourself in the crunchiest contemporary art scene and join in the amazing and priceless experience of deep-fried art.
KOTZ - Schnitzel Pavillion
Impakt Festival, Utrecht, Holland
30. – 31.11.2024
KOTZ - Schnitzel Pavillon - We fried everything!
Number1 Main Road, Berlin
19.01 — 11.02.2024






Limbo in the Limbus en el Limbo
Ready to rumble. Welcome to the KOTZ Inferno! Dive in and become a part of our journey. All aboard, please. There are 29 reincarnations. Master the twist. But no seat belts available. Surrounded by the essence of resurrection and fire. This round is on us. Sit back in your cart and be confronted with your own demise. Be part of the community that suffers eternal torment. Hold on tight, because this is going to be a wild ride. But there is one more special challenge....
KOTZ - LIMBO IN THE LIMBUS EN EL LIMBO
The Horde: Goblin Mode
Curated by Kostis Stafylakis
15. – 19.11.2023
Overkill, Enschede, Holland







